Kultur für Menschen mit Demenz



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Zukunftsmusik - RosenResli Kultur Masterplan zu Corona Shutdown

 Seit 13. März 2020 sind weite Teile des Kulturbetriebs – die Kultureinrichtungen wie auch die Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, darunter Profis und Amateure – von den notwendigen Schließungen aufgrund der Corona-Pandemie betroffen. Eine Rückkehr zum Zustand vor der Corona-Krise wird es im Kulturbereich auf absehbare Zeit nicht geben, weil der Gesundheitsschutz aller Beteiligten und des Publikums höchste Priorität genießt und die Zahl der Infektionen so gering wie möglich gehalten werden muss. Eine schrittweise Öffnung des Kulturbetriebs wird immer wichtiger, weil gerade in dieser gesellschaftlichen Krisensituation die Kultur mit ihren Möglichkeiten und Angeboten fehlt – als Ausdruck und Ort der Reflektion, der Selbst-vergewisserung, der historischen und gesellschaftlichen Verortung, der Kontaktaufnahme, der kreativen Lösungen, der Unterhaltung. Diese Balance zwischen Gesundheitsschutz und öffentlichem kulturellem Leben gilt es auszugestalten.

Während der aktuellen und noch zu erwartenden Einschränkungen, auch noch in diesem Jahr, stehen wir kurz vor der Fertigstellung weiterer, angepasster Angebote. Zuerst wiedmen wir uns der Musik. Das große Orchester im großen Saal, ist nicht mehr möglich. Die Stuttgarter Philharmoniker im Beethofen Saal der Liederhalle, nicht mehr vor 2.000 Besuchern, sondern vor 99. Im Gustav Siegle Haus finden noch 40 Besucher Platz. Da bleibt vorerst nur wenig Platz für Inklusion. Vielleicht verbessert sich da doch noch was, warten wir die Sommerpause erstmal ab. Ähnlich schwierig würde es in den Museen, die sich für unsereins noch nicht geöffnet haben. Denn Menschen mit einer fortgeschrittenen Diagnose Demenz, kennen keine Regeln, also auch keine Abstandsregel. Deshalb wollen wir mit neuen Maßnahmen, unter Beachtung der Einschränkungen und der fehlenden Möglichkeiten bei den bisherigen Angeboten, uns an kleinen, feinen Maßstäben messen lassen. Aktuell geht es nicht mehr nur um die "Hochkultur", gefragt ist der kleine, feine Event. Die Abstandshaltung verlangt das so. Deshalb verlassen wir die Kulturtempel der Stadt und bitten erstmal um "Kirchen-Asyl" für Menschen mit Demenz, ihren Angehörigen, den Gemeindemitgliedern und den Nachbarn.

Kleinkunst soll es richten, Musik, Tanz, Gesang, Theater, Lesungen ein "Kessel Buntes" sozusagen. Und Gottesdienste sowieso.

Veranstaltungsort ist nicht mehr der Kulturtempel. Kultur soll und wird ab Herbst in der Kirche stattfinden Am liebsten immer in der einen Kirche in der Stadt. Oder nach dem Volksmund. "die Kirche bleibt im Dorf", in unserem Fall in der Innenstadt.  

Niederschwellig ist das Zauberwort, keine vermeintlichen Hemmschwellen oder gar Angst vor der "großen Oper", vielleicht weil man in diesen "Kreisen" sich nicht wohlfühlt, man es nicht kennt. Die neue Kultur für Menschen mit Demenz fällt auch zeitlich aus dem Rahmen, Ihr Vorbild ist die Stuttgarter Aktion

"Kultur am Nachmittag", immer gegen 16:00 Uhr, so ist man zum Abendessen oder Vesper, wieder zuhaus. Zusammen mit den Kuturschaffenden und den Kirchenleuten gehen wir die Sache an, schöpfen dann die sich ergebenden Möglichkeiten aus.  

Darf es ein bischen mehr sein?

Denken wir zurück, an den Anfang von RosenResli.(2006) Wir besuchten den Sinnesgarten der VHS, besuchten das Insekten und Bienen Hotel, pflanzten  Kräuter ins Hochbeet und verputzten gesunde, schmackhafte Salate, angerichtet in der großen Salatbowle und teilten uns ein knuspriges Baguette.  Ja, das "alte" ist wieder en vogue, heute nennt man das Urban-Gardening.

Das nächste mal geht es wieder auf die Waldau, am Fuße des Fernsehturms liegt das "Haus des Waldes". Indoor ein Waldrmuseum, Outdoor Platz soweit das Auge reicht. Bänke laden zum sitzen ein, in der Feuerstelle grillen wir uns Rote oder Bratwurst. Fehlt nur noch ein Musikant, der uns aufspielt, uns singen  lässt. Gut den bringen wir auch noch mit. Und ist das Interesse am Wald geweckt, dann hören wir dem Förster zu, wenn er die Geheimnisse der Bäume  verrät.

Seit Jahren wollten wir mal wieder in die Wilhelma, die Direktion hatte uns eingeladen. Da kann man Lustwandeln durch Park und Gewächsthäuser,  Zu allen Jahreszeiten, selbst viele Tiere leben dort in Häusern. Praktisch kann  manbei Wind und Wetter sich dort amüsieren. Mitten in der Stadt fanden wir  auch einen Bauernhof - ohne Massentierhaltung - wird dort gewirtschaftet    und für das Wohl der Tiere gesorgt.  

In Stuttgart haben wir schon vor Jahren die Neue Bibliothek besucht. Das sollten wir bald wieder tun, uns in die Welt der Bücher stürzen, ja das können wir, auch wenn wir am Beginn einer Demenz Diagnose sehr verunsichert sind, sogar Lesungen werden dann mit viel Emotion aufgenommen. Auf der Dachterasse können wir die Stadt überfliegen, sogar ein feines Picnic geniesen. Sollte je in dieser Zeit wieder Normalität gelebt werden können, dann können wir sicher wieder uns am "Zauber der Musik" an großen Klangkörpern erfreuen, selbstverständlich auch wieder die Museen betreten. Staatsgalerie, Kunstmuseum, Landesmuseum, Porsche und Mercedes Museum. Dann nehmen wir neu ins Programm das Haus der Geschichte und das Stadt Palais oder auch die Musikhochschule. Wir haben das schon mal vorbereitet.

Dann wird auch das Friedrichsbau Varieté wieder die Besucher verzaubern und wir vom RosenResli können dann endlich die Theatergaststätte Friedenau, im Stuttgarter Osten, in unser Programm nehmen. Füe Speis und Trank, Theater, Gesang (auch im Verein), Musik und TanzCafé etc

Warten auf Normalität: Vereine, Arbeitgeber, Initiativen, Veranstaltungen auch in Bürgerhäusern bittten wir noch um Geduld, wir haben uns vorbereitet.

Das ganze ist eine "Notverordnung". Wobei die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen seit Wochen wirklich große Not leiten. Als Risikogruppe eine Ewigkeit nicht mehr aus dem Haus gekommen und die im Pflegeheim haben bis vor kurzem noch nicht mal ihre Angehörigen, zu Besuch empfangen können. Und die Künstler hatten Auftrittsverbot, das tat ihrer Seele weh und ihrem Geldbeutel noch viel mehr. Deshalb brauchen wir jetzt dringend Ihre Hilfe. Ihr Engagement zahlt sich aus. 



Entlastungsangebot Museumsbesuche für Angehörige

Jetzt wollen wir wieder die Stuttgarter Museen besuchen.

Wir bieten unsere Führungen zuerst für die pflegenden Angehörigen an.

Das ist unser Dankeschön an Sie, die Sie in diesen schweren Zeiten Ihren Mann, Frau, Ihre Mutter oder Vater, Tag um Tag, oft auch in der Nacht, versorgen mussten. Sie haben sich eine Entspannung wirklich verdient

Bitte informieren Sie sich, schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an, damit wir Sie gut beraten können, um ein für Sie passendes Programm anzubieten.

Mobil 0157 - 58 52 83 00  

Home-Office: 0711 - 50 47 06 88

hallo@rosen-resli.net


SOMMERKONZERTE NACH DEM LOCKDOWN

Die spontan entwickelte neue Reihe SOMMERKONZERTE eröffnen wir schon diesen Freitag, 19. Juni um 17 Uhr und um 19 Uhr im Beethoven-Saal der Liederhalle, selbstverständlich unter Berücksichtigung der geltenden Gesundheitsmaßnahmen. Eine Herausforderung, die wir gemeinsam mit Ihnen packen und genießen wollen! Nur 99 Zuschauer sind je Konzert zugelassen, dafür aber exklusiv und in kleinen Gruppen im Halbkreis um Ihre Philharmoniker!

Auf dem Programm stehen zwei Werke, die insgesamt die Dauer von einer Stunde ohne Pause nicht überschreiten dürfen: Igor Strawinskys Konzert in Es für Kammerorchester „Dumbarton Oaks“ und Ludwig van Beethovens Violinkonzert in D-Dur. Solistin ist die junge italienische Geigerin Anna Tifu. Stefan Blunier wird beide Konzerte dirigieren.

Weiter geht’s mit den Sommerkonzerten im Gustav-Siegle-Haus ab 23. Juni bis 14. Juli, jeweils am Dienstag und Samstag um 16 Uhr und um 19 Uhr. Die Programme stecken voller Überraschungen, Entdeckungen und auch Bekanntem aus den unendlichen Weiten der Kammermusik, die wir in kürzester Zeit für Sie zusammengestellt haben. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Konzerte mit unserem Chefidirigenten Dan Ettinger, der nur ein Jahr nach seiner schweren Handverletzung Mozart und Brahms spielt. Einziger und den Philharmonikern lieb gewordener Gast ist Edna Prochnik, die mit ihrem unverwechselbarem warmen Mezzo-Sopran Respighi und Brahms singt.

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Die Museen sind wieder da! Doch noch nicht für RosenResli

Schon jetzt wollten wir mit Ihnen die Stuttgarter Museen  wieder besuchen. In den Museen gelten jedoch die aus anderen öffentlichen Bereichen bekannten Hygiene- und Abstandsregeln.

Noch ist offen, wann RosenResli wieder Führungen und Veranstaltungen  anbieten kann, wir halten Sie auf dem Laufenden, sobald absehbar ist, wann das gemeinsame Erlebnis in kleinen Gruppen wieder möglich sein wird. 

Dann bieten wir unsere Führungen zuerst für die Menschen an, die zu Hause leben, am liebsten auch mit den pflegenden Angehörigen. Besucher aus Pflegeheimen müssen noch ein wenig warten, denn die Häuser müssen vom Sozialministerium wieder geöffnet werden.

Gerne gehen wir auch nur mit Angehörigen in Museen. Sie haben sich eine Entspannung wirklich verdient.

Bitte informieren Sie sich, schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an, damit wir Sie gut beraten können, um ein für Sie passendes Programm anzubieten. 



Sie suchen ein wertvolles Ehrenamt? RosenResli sucht Sie:
Kultur-Begleiter*Innen für Menschen mit Demenz
 

Sie lieben Musik, Sie gehen gerne in die Museen unserer Stadt. Oder zu den Philharmonikern. Gemeinsam statt einsam ist für Sie kein leerer Slogan. 

Dann kommen Sie doch mit, Engagement tut jedem gut, auch Ihnen.
Die Museen und Konzerte sind wieder da! Doch noch nicht für RosenResli
In den Museen und Konzertsäle gelten noch die aus anderen öffentlichen Bereichen bekannten Hygiene- und Abstandsregeln. Noch ist offen, wann RosenResli wieder Führungen und Veranstaltungen  anbieten kann.

Jetzt haben wir Zeit für Sie. Wir zeigen Ihnen unseren Weg zum Ehrenamt.
Ihre Motivation ist gefragt, wir fragen Sie nicht nach Vorkenntnissen. 



 Es braucht mehr als einstudierte Witze

Wie man Menschen berührt lernen Heimleiterinnen und Pflegefachpersonen, Empfangsdamen und Physiotherapeuten in den Kursen der beiden Clowns. «Es geht darum, sich mit der eigenen Unzulänglichkeit zu versöhnen», sagt Marcel Briand. Screenshot Marcus May

Weiter auf: https://alzheimer.ch/de/alltag/lebensraum/magazin-detail/703/es-braucht-mehr-als-einstudierte-witze/?fbclid=IwAR0qC99hOvofgatF51BbM83VLYOI1Mw2uh1LMTP4qu9uI24kQv7bnMzM29I
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Gemeinsam ist man weniger allein

  

«Ob dement oder nicht, je weniger Möglichkeiten der Mensch hat, sich zu bewegen, desto stärker verengt sich sein Blick auf die Welt.» Bild Daniel Kellenberger. 

Weiter auf: https://alzheimer.ch/de/angehoerige/ethik/magazin-detail/310/gemeinsam-ist-man-weniger-allein/

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Blick zurück nach vorn: Die Museen sind wieder da!

Bald können Sie mit RosenResli  die  Stuttgarter Museen nach über 8 Wochen wieder besuchen - Ihnen diese Nachricht übermitteln zu können, freut uns ganz besonders:

In den Museen gelten die aus anderen öffentlichen Bereichen bekannten Hygiene- und Abstandsregeln. Durch die Räume führt ein Einbahnstraßen-System und Sie sind gebeten, während des gesamten Besuchs einen Mundschutz zu tragen.

Noch ist offen, wann RosenResli wieder Führungen und Veranstaltungen - nach Absprache mit den Museen -anbieten kann. Wir halten Sie auf dem Laufenden, sobald absehbar ist, wann das gemeinsame Erlebnis in kleinen Gruppen wieder möglich sein wird. 

Zuerst bieten wir unsere Führungen für die Menschen an, die zu Hause leben, am liebsten auch mit den pflegenden Angehörigen. Besucher aus Pflegeheimen müssen noch ein wenig warten, denn die Häuser müssen vom Sozialministerium wieder geöffnet werden.

Bitte informieren Sie sich, schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an, damit wir Sie gut beraten können, um ein für Sie passendes Programm anzubieten.

Kontakt


Vom Zauber der Musik

Bitte warten Sie ab, das kann noch etwas dauern.


 



 













SOHNEMANN, BIST DU’S?:

Wie spreche ich mit meinem dementen, infizierten Vater im Altersheim?

Der Vater unseres Autors ist 85 und dement. Trotz Kontaktsperre ist er im Heim an Covid-19 erkrankt. Wie konnte das passieren? Und wie gehen beide nun mit der Situation um?

VON THILO KOMMA-PÖLLATH

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«Man darf Menschen mit Demenz nicht allein lassen»

Professor Andreas Kruse, Mitglied des deutschen Ethikrates, möchte das Alter neu denken:

«Wir sollten nicht nur die Einschränkungen und Verletzlichkeit eines Menschen sehen, sondern auch seine Stärken und Ressourcen. Viele ältere Menschen verfügen über erhebliche seelisch-geistige Kompetenzen und schöpferische Kräfte, selbst wenn sie sehr krank sind.»

Der 65-jährige Andreas Kruse lehrt an der Universität Heidelberg. Der Altersforscher und Psychologe ist seit 2003 Vorsitzender der Altersberichtskommission der Bundesregierung und seit 2016 Mitglied des Deutschen Ethikrates. Andreas Kruse ist verheiratet und hat zwei Kinder und zwei Enkelkinder. Bild PD

Wie kann Älterwerden gelingen, und was hilft insbesondere Menschen mit Demenz? Der Altersforscher Andreas Kruse hat Antworten.

Von Franziska Wolffheim

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Pionierin der Pflege - Die Lady mit der Lampe

Florence Nightingale (1820 bis 1910) ist die Wegbereiterin der modernen Krankenpflege. Zum «Internationalen Jahr der Pflegenden und Hebammen» der Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlichen wir einen Beitrag des Pflegehistorikers Hubert Kolling.

Von Hubert Kolling

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Die neue RosenResli Telefonnummer:

Tel.    0711 - 50 49 99 75

oder

Home-Office: 0711 - 50 47 06 88